Donnerstag, 28.06.2007
Kinder von Raucherinnen sind oft untergewichtig und verhaltensauffällig
Sogar moderates Rauchen während der Schwangerschaft wirkt sich stark auf das Verhalten der Babys aus.
KÖLN - Bisher war nur bekannt, dass Rauchen während der Schwangerschaft zu einem niedrigen Geburtsgewicht führt. Wie US-amerikanische Ärzte bereits im Jahre 2003 in der Fachzeitschrift "Pediatrics" schrieben, kann sich selbst moderates Rauchen - sieben bis zehn Zigaretten am Tag - dramatisch auf das Verhalten von Babys auswirken. In der Studie wurden 27 Babys von Raucherinnen mit 29 Babys von Nichtraucherinnen, alle mit normalem Geburtsgewicht, verglichen. Dabei ergab sich, dass die Babys der Raucherinnen nach der Geburt deutlich zappeliger, erregbarer, stressanfälliger und verkrampfter waren. Ausserdem liessen sie sich schlechter trösten. Ihr Verhalten ähnelte sehr dem von Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft Heroin oder Kokain konsumiert hatten. Je höher der Nikotinkonsum desto auffälliger verhielten sich die Kinder.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
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